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Honig fürs Hirn

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Unser Gehirn hat einen hohen Energiebedarf. Bis zu 20 Prozent der durch Nahrung aufgenommenen Energie verwendet unser Körper für die Aufrechterhaltung aller Funktionen unseres Denkorgans.
Dabei geht es natürlich nicht nur um das Denken an sich, sondern um alle Funktionen, die unser „Großcomputer“ aus unserem Kopf heraus steuert.

Alle unsere Körperfunktionen werden in der Schaltzentrale Gehirn verwaltet, weswegen es wichtig ist, das Gehirn stets mit Energie zu versorgen. Unser „Oberstübchen“ braucht Kohlenhydrate als Energiequelle, also Zucker.
Das bedeutet keinesfalls, dass wir Zucker essen sollten, denn die beste Quelle für Zucker schließt sich der Körper selbst aus Getreideprodukten, den komplexen Kohlenhydraten, auf.


Je mehr Ballaststoffe damit gereicht werden (also Vollkornprodukte), desto effizienter und nachhaltiger geschieht die Umwandlung der komplexen Kohlenhydrate in Zucker und desto länger kann auch das Gehirn mit Energie versorgt werden.
Manchmal jedoch gibt es Situationen, in denen man leicht unterzuckert. Heißhunger tritt auf, eine Denkblockade hemmt das effiziente Arbeiten, die Konzentration sinkt, das Arbeitstempo verlangsamt sich, man hat das Gefühl, langsamer zu denken, Zusammenhänge weniger schnell zu begreifen und müde im Kopf zu sein.

Dies können Anzeichen dafür sein, dass deinem Gehirn die Energie ausgeht und dein Körper gerade dabei ist, Energie aus den Depots zu mobilisieren.
Leider nutzt er dafür in erster Linie Eiweiß zur Energiegewinnung, also deine Muskelmasse und nicht dein Hüftgold. Kannst du in solchen Situationen keine ganze Mahlzeit essen, versuche es mit Honig!
Der darin enthaltene Zucker wird sehr schnell ins Blut aufgenommen und steht daher besonders schnell deinem Gehirn als Energiequelle zur Verfügung!

Der Grund dafür ist leicht erklärt:
Beim einem Vergleich von reinem Traubenzucker und Honig, schneidet Honig als schneller Energielieferant immer besser ab.

Honig ist mehr als bloß Traubenzucker: Glukose, also Traubenzucker, kann zwar ohne Verdauung direkt vom Blut aufgenommen werden. Allerdings nur in Gegenwart von Phosphorverbindungen.

Honig enthält diese Phosphate, er stellt sie gemeinsam mit Traubenzucker zur Verfügung. Bei der Einnahme von chemisch aufbereitetem Traubenzucker ist das natürlich nicht der Fall.

Fermente und Enzyme sind weiter Inhaltsstoffe, die den Honig über ein bloßes Mittel zur Energiebereitstellung herausheben.

Die Fermente stammen größtenteils aus den Drüsen der Bienen und können unsere körpereigene Enzymproduktion anregen oder ergänzen.

So trägt etwa die im Honig enthaltene Invertase zur Umsetzung von Mehrfachzucker in Einfachzucker bei. Ohne diese Enzyme können Rohr- oder Rübenzucker nicht in einen für den menschlichen Organismus verwertbare Form gebracht werden.
Enzyme sind an den Reaktionen in einzelnen Zellen als eine Art „Biokatalysatoren“ beteiligt. Erst in Ihrer Anwesenheit laufen die jeweiligen Prozesse ab.

Chemisch gesehen sind sie hochmolekulare Eiweißkörper, die bei der Erfüllung ihrer Aufgabe meist auf Spuren von Metallen angewiesen sind, etwa auf Chrom.

Honig hat einen verhältnismäßig hohen Chromgehalt und bringt damit einen weiteren wichtigen Stoff für die Verwertung der von ihm gelieferten Energie gleich selbst mit.

Chrom sorgt nämlich dafür, dass das vom Organismus gebildet Insulin seine Wirkung in den einzelnen Zellen tatsächlich entfalten kann.


Ob du den Honig dann pur vom Löffel schleckst oder in Tee einrührst, bleibt dir selbst überlassen. Dein Gehirn freut sich so oder so über den Energieschub!

 
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